| |
zurück |
Seite
ausdrucken |
|
| |
Dr. med. Thomas Quak
Arzt für Homöopathie |
 |
 |
Hausapotheke – MERCURIUS SOLUBILIS HAHNEMANNI
(Merc.) |
 |
| |
| Die Wirkung von Mecurius (Quecksilber),
das einen tiefen Einfluss auf alle Gewebe des
menschlichen Körpers hat, zeichnet sich durch folgende
Charakteristika aus: |
| |
| 1. Empfindlichkeit gegen Hitze und Kälte.
Wie das Quecksilber in den Thermometern, reagieren die Patienten sehr
sensibel auf zu hohe oder zu niedrige Temperaturen. Sie erkälten
sich leicht und sind empfindlich gegen jeden Luftzug (besonders der
Kopf). Trotzdem verschlechtert Wärme die Symptome. Augensymptome
werden durch Hitze verschlechtert. |
| |
|
|
| |
2. Schlimmer in der Nacht. Dieser Punkt
betrifft alle Symptome. Knochenschmerzen oder Zahnschmerzen, schlimmer
in der Nacht, lassen besonders an Mercurius denken (die Zahnschmerzen
werden durch Reiben der Backe gebessert). |
|
| |
|
|
| |
3. Reichlicher Schweiß, der keine
Erleichterung bringt, ist ein wichtiger Hinweis auf Mercurius. Schwitzen
kann die Symptome des Patienten sogar verschlechtern. |
|
| |
|
|
| |
4. Mercurialischer, übelriechender
Geruch ist ein wichtiger Punkt. Alle Absonderungen und Ausdünstungen
sind betroffen, der Speichel, der Atem, der Schweiß, Ohrenausfluss,
das Nasensekret etc. Die Absonderungen sind auch ätzend, scharf
und wundmachend, wodurch die umliegenden Gewebe rot und wund werden.
Die Absonderungen können auch blutig (zum Beispiel der Ohrausfluss
oder das Sperma), dünn oder gelblich-grün sein. Manche Sekrete
haben eher einen zähen Charakter, wie zum Beispiel der Speichel.
An dieser Stelle folgt eine Beschreibung der
Symptome des Mundes, die bei allen Erkrankungen vorkommen können
und einen wichtigen Hinweis auf Mercurius als Heilmittel darstellen:
Die Zunge ist geschwollen, schlaff, belegt und an der Seite sind die
Eindrücke der Zähne sichtbar. Der Speichel fließt
in großen Mengen, auch nachts, und riecht faulig und übel.
Die Mundwinkel können wund sein und auf der Mundschleimhaut finden
sich Aphten (Mercurius ist eines der wichtigsten Mittel gegen die
Mundfäule der kleinen Kinder). Die Zähne sind schwarz, es
kommt zu Zahnwurzelabszessen und das Zahnfleisch befindet sich, wie
auch die Mundschleimhaut, in einem entzündeten Zustand. |
|
| |
|
|
| |
5. Der nächste wichtige Zug von Mercurius
ist Zittern. Alles zittert, weshalb es ein Heilmittel für die
Parkinsonkrankheit ist. Ein besonderer
Hinweis ist das Zittern der Zunge beim Herausstrecken. Es heilt Stottern
und es passt auch auf das Delirium tremens der Alkoholiker (es erregt
Widerwillen gegen Alkohol). |
|
| |
|
|
| |
6. Unter der Wirkung von Mercurius kommt
es zur Eiterbildung. Dieser riecht übel und manchmal ist er auch
blutig. Jede Art von Entzündung und Geschwürsbildung mit
Eiterung lässt an Mercurius denken (eitrige Otitis, Bronchitis,
Mandelentzündung, Zahnwurzelabszess, chronische Nasennebenhölen-entzündung
etc.) |
|
| |
|
|
| |
7. Im Zusammenhang mit den Entzündungen
kommt es zur Vergrößerung der Lymphknoten. |
|
| |
|
|
| |
Mercurius passt besonders bei hellhaarigen
Menschen mit schlaffer Haut und schlaffen Muskeln. Es ist geeignet
für frühreife Kinder. |
|
| |
|
|
| |
Die Psyche des Mercurius-Patienten
ist sehr auffallend. Er ist in großer Eile und spricht
sehr schnell. Andererseits kommt es zum Verlust des Gedächtnisses,
die Patienten werden träge und antworten auf Fragen nur sehr
langsam. Heimweh gehört zum Mittelbild und auch die Neigung zum
Selbstmord. Die Kranken sind sehr aufbrausend und haben bei der kleinsten
Beleidigung oder bei Zorn das Verlangen, den Verursacher umzubringen.
Besonders auffallend ist der Drang, beim Anblick eines Messers eine
geliebte Person, wie den eigenen Mann oder das eigene Kind, zu erstechen.
|
|
| |
|
|
| |
Mercurius hilft bei Hepatitis,
wenn die Leber vergrößert und empfindlich ist. Ein besonderer
Zug ist, dass das Liegen auf der re. Seite für den Patienten
unmöglich ist, da es die Schmerzen verschlimmert. |
|
| |
|
|
| |
Es wirkt im besonderen Maße auch
auf die Knochen und heilt Exostosen (Knochenauswüchse),
Knochenkaries mit Zerstörung der Knochen und Rachitis (siehe
Calc.). |
|
| |
 |
|
| |
zurück |
top |
|